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Symbolbild: Wärmepumpen-Stromtarif
Symbolbild: Wärmepumpen-Stromtarif · Foto: Unsplash
Stand: Mai 2026
Das Wichtigste in Kürze

Wer eine Wärmepumpe betreibt, merkt schnell: Der Strombedarf ist erheblich. Je nach Gebäude und Anlage kommen 3.000 bis 6.000 Kilowattstunden im Jahr zusammen – manchmal deutlich mehr. Wer dafür den normalen Haushaltsstromtarif zahlt, verschenkt bares Geld. Aber ein Wärmepumpentarif ist nicht für jeden automatisch die bessere Wahl. In diesem Artikel erklären wir, wann er sich lohnt – und wann nicht.

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Was kostet Wärmepumpenstrom 2026?

Wärmepumpenstrom kostet im Bundesschnitt rund 26 Cent pro Kilowattstunde (Stand Q2/2026). Zum Vergleich: Normaler Haushaltsstrom liegt im Mittel bei etwa 34,5 Cent. Der Unterschied von rund 8 Cent klingt klein, summiert sich über den hohen Verbrauch einer Wärmepumpe aber schnell auf mehrere Hundert Euro pro Jahr.

Die genaue Höhe hängt vom Anbieter, der Region und dem gewählten Tarifmodell ab. Manche Anbieter verlangen für reinen Wärmepumpenstrom auch unter 25 Cent – besonders in Kombination mit steuerbarem Betrieb nach § 14a EnWG.

Warum ist Wärmepumpenstrom günstiger?

Der niedrigere Preis hat einen konkreten gesetzlichen Hintergrund: Seit 2024 können Wärmepumpen als steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG beim Netzbetreiber angemeldet werden. Im Gegenzug für die Möglichkeit, die Wärmepumpe in Spitzenzeiten kurzzeitig zu drosseln, wird das Netzentgelt reduziert.

Da das Netzentgelt ein erheblicher Bestandteil des Strompreises ist, sinkt dadurch der Gesamtpreis pro Kilowattstunde. Es gibt zwei Modelle:

Wichtig: Die Drosselung ist in der Praxis selten und kurz. Die Wärmepumpe und das Haus speichern genug Wärme, um kurze Unterbrechungen ohne Komfortverlust zu überbrücken.

Was bedeutet das in Euro?

Ein Rechenbeispiel für ein typisches Einfamilienhaus: Bei einem Heizwärmebedarf von 15.000 kWh und einer Jahresarbeitszahl von 3,3 verbraucht die Wärmepumpe rund 4.545 kWh Strom im Jahr.

Über die Lebensdauer einer Wärmepumpe von 15–20 Jahren sind das mehrere tausend Euro. Mit dem Rechner unten können Sie Ihre persönliche Ersparnis direkt überschlagen.

Brauche ich einen separaten Zähler?

Für den maximalen Rabatt ist meist ein separater Zähler für die Wärmepumpe nötig. Damit werden Haushalts- und Heizstrom getrennt abgerechnet, und der günstigere Tarif gilt nur für die Wärmepumpe.

Es gibt auch Ein-Zähler-Modelle, bei denen Haushalt und Wärmepumpe über denselben Zähler laufen. Sie sind flexibler und sparen die Kosten für den zweiten Zähler, bieten aber meist nicht den vollen Rabatt. Ob sich der separate Zähler lohnt, hängt vom Heizwärmebedarf ab – unter etwa 8.000 kWh im Jahr amortisiert er sich oft nicht.

Wie bekomme ich den günstigen Tarif?

Gerne übernehmen wir den Vergleich für Sie und prüfen, welches Modell zu Ihrer Wärmepumpe passt – kostenlos und unverbindlich.

Wärmepumpen-Stromtarif

Was spart der WP-Sondertarif?

Ein separater Wärmepumpentarif (§ 14a EnWG) ist deutlich günstiger als normaler Haushaltsstrom. Berechnen Sie Ihr Sparpotenzial.

Jährlicher Heizwärmebedarf
15.000 kWh
Effizienz der Wärmepumpe (JAZ)

Ersparnis durch WP-Sondertarif
386 €
pro Jahr gegenüber normalem Haushaltsstrom

Ihre Eingaben werden übernommen. Tragen Sie Ihre Kontaktdaten ein – wir prüfen, welcher Tarif für Sie passt. Kostenlos und unverbindlich.

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Schätzwert · WP-Sondertarif Ø 26 ct/kWh vs. Haushaltsstrom Ø 34,5 ct/kWh (BDEW Q2/2026, § 14a EnWG). Stromverbrauch = Heizbedarf ÷ JAZ. Persönliche Analyse kostenlos

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