Ob Vergleichsportal, direkte Anfrage beim Anbieter oder persönliche Beratung – beim Gaspreisvergleich kommt es auf die richtigen Kennzahlen an. Wer nur den beworbenen Arbeitspreis vergleicht, übersieht oft entscheidende Kostentreiber.

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Die zwei entscheidenden Preiskomponenten

Arbeitspreis (ct/kWh): Der Preis, den Sie pro verbrauchter Kilowattstunde zahlen. Das ist die wichtigste Kenngröße – je höher Ihr Jahresverbrauch, desto stärker wirkt sich ein Unterschied hier aus. Bei 15.000 kWh macht 1 Cent Unterschied bereits 150 Euro jährlich aus.

Grundpreis (€/Monat): Die monatliche Grundgebühr, unabhängig vom Verbrauch. Wird oft in kleiner Schrift angegeben. Bei niedrigem Verbrauch kann ein hoher Grundpreis den Vorteil eines günstigen Arbeitspreises kompensieren.

Wichtig: Vergleichen Sie immer den Gesamtpreis für Ihren tatsächlichen Jahresverbrauch – nicht nur den Arbeitspreis.

Was wird beim Vergleich oft übersehen?

Neukundenrabatte mit Ablaufdatum: Viele Anbieter werben mit günstigen Preisen im ersten Jahr. Im zweiten Jahr fällt der Rabatt weg – oft ohne erneuten Hinweis. Prüfen Sie immer, ob der beworbene Preis dauerhaft gilt oder ein Einführungsangebot ist.

Preisgarantie oder nicht? Ohne Preisgarantie kann der Anbieter den Preis jederzeit anpassen – auch wenn Sie gerade erst gewechselt haben. Eine Preisgarantie bis Ende 2026 oder 12 Monate gibt Ihnen Planungssicherheit.

Kaution und Vorauszahlungen: Manche Anbieter verlangen Abschlagszahlungen weit über dem Verbrauch oder Sicherheitsleistungen. Das bindet Liquidität unnötig.

Bonusbedingungen: Wechselprämien werden oft erst nach 6 bis 12 Monaten ausgezahlt und an Bedingungen geknüpft (Mindestverbrauch, keine Kündigung in diesem Zeitraum). Lesen Sie die Bedingungen durch.

Wie viel kann ich durch einen Wechsel sparen?

Das hängt stark von Ihrer aktuellen Situation ab. Wer noch in der Grundversorgung ist, kann in der Regel am meisten sparen – oft 20 bis 40 Prozent des aktuellen Jahresbetrags. Wer zuletzt vor zwei Jahren gewechselt hat, spart meist 10 bis 20 Prozent.

Konkret: Bei 15.000 kWh Jahresverbrauch und einem aktuellen Gesamtpreis von 1.800 Euro sind 300 bis 500 Euro Ersparnis durch einen gezielten Wechsel realistisch.

Wie oft sollte ich vergleichen?

Mindestens einmal jährlich – am besten kurz vor Vertragsende. Aber auch zwischendurch lohnt es sich, wenn Sie eine Preiserhöhung erhalten haben. In diesem Fall haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und müssen nicht auf das Vertragsende warten.

Vergleichsportal oder persönliche Beratung?

Vergleichsportale sind ein guter Einstieg – aber sie zeigen nicht alle Tarife und bevorzugen Anbieter, die Provisionen zahlen. Eine persönliche Beratung kann zusätzlich Tarife berücksichtigen, die nicht in Portalen gelistet sind, und prüft Ihren individuellen Verbrauch genauer.

Unsere Erfahrung aus der Beratung: Wir sehen in der Beratung regelmäßig Jahresabrechnungen, die wir gemeinsam mit dem Kunden durchgehen. Was dabei auffällt: Viele zahlen einen Grundpreis von 15 bis 20 Euro monatlich – und haben einen Jahresverbrauch, bei dem ein Tarif mit niedrigerem Grundpreis trotz höherem Arbeitspreis günstiger wäre. Der individuelle Verbrauch macht den Vergleich – pauschale Empfehlungen helfen hier wenig.

Sie möchten Ihren aktuellen Gastarif konkret mit Ihrem Verbrauch vergleichen und wissen, ob Sie zu viel zahlen? Wir machen das kostenlos für Sie – einfach unten eintragen.

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